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GEDICHTE ZUM CHRISTSEIN - LIEBE, EHE

von Joachim Krebs

EHE

EHE heißt wagen,
es zuzusagen,
an allen Tagen,
in allen Lagen,
einander zu tragen.

EHE die Sonne untergeht sich wieder vertragen,
Gespräch nicht vertagen,
einander ertragen,
trotz allem Versagen,
in Klagen und Fragen.

EHE durch Plagen
und Niederlagen
mutlos verzagen -
gemeinsam bei Gott Hilfe erfragen.
Er läßt Euch sagen:

„An allen Tagen
will ich Euch tragen,
bis die letzten Stunden schlagen.“
Seine Liebe wird alles überragen,
sie geht nicht nur durch den Magen.

EHE wir rufen und fragen,
wird er schon die Antwort sagen.

EHE heißt deshalb, es wagen
gemeinsam IHM alles zu sagen.
Und platzt einem von Euch der Kragen,
so wird er auch das noch ertragen.

Er segne Eure Ehe an allen Tagen!

Hochzeitswünsche

Gemeinsam gehen, den andern verstehen,
einander ertragen und Neues wagen,
das Leben teilen und Wunden heilen.

In Eurer Ehe, oh daß es geschehe!

Dienen und lieben und nicht sich betrüben
sei Euer Trachten. Einander zu achten
als Mensch und Person, wie seither schon.

In Eurer Ehe, oh daß es geschehe!

In Liebe verbunden, zu allen Stunden.
Offen und ehrlich, auch dann, wenn´s beschwerlich.
Gemeinsame Mitte sei Gott als der Dritte.

In Eurer Ehe, oh daß es geschehe!

Geführt und geleitet, die Augen geweitet
für andrer Leut´ Sorgen, um ihnen zu borgen
von Eurem Glück. Gott gebe den Blick.

In Eurer Ehe, oh daß es geschehe!

Und schließlich Gott danken für seine Gedanken,
die Euer Leben beständig umgeben.
Die Liebe geschenkt, die Herzen gelenkt.

Zu Eurer Ehe. Gott ließ es geschehen!

ZUR VERLOBUNG

Zwei Herzen am Stück,
vereint im Glück.
Zwei Herzen beieinander,
schlagen füreinander.
Zwei Herzen mit Kerzen
beleuchten die Herzen.

Wie sie zueinander passen!
Wer kann es fassen?
Wie sie sich freuen
und es nicht bereuen!
Sie gehören zusammen
wie ein Bild in den Rahmen!

Wenn zwei Herzen sich finden,
wenn zwei sich verbünden,
und Gott ist dabei,
werden Kräfte frei,
um Neues zu wagen
und einander zu tragen.

Wenn Gott in der Mitte,
im Bündnis der Dritte,
ist die Basis o.k.!
Dann wird´s „scheeeeee!“

LIEBE

Liebe läßt das Leben blühen,
wie Wasser erfrischt sie das Land.
Früchte kann man wachsen sehen,
wenn zwei Menschen sich verstehen.
Liebe kommt aus Gottes Hand,
kommt aus Gottes Hand.

Liebe trägt des anderen Fehler,
Schwachstellen nützt sie nicht aus.
Liebe wird den andern stützen,
das wird allen beiden nützen.
Liebe kennt den Weg nach Haus,
kennt den Weg nach Haus.

Liebe lebt nicht nur von Gefühlen,
Liebe braucht Verbindlichkeit.
Um auch in den schweren Tagen
nicht dem andern abzusagen,
hält Gott seine Kraft bereit.
Gott hält Kraft bereit.

Liebe ist nicht immer zu sehen,
trotzdem ist sie unsichtbar nah.
Haß und Streit wird unterliegen,
Liebe wird sie ganz besiegen.
Liebe kommt durch Jesus nah,
ist in Jesus da.

Liebe ist niemals zu bezahlen,
kostbar und wertvoll ist sie.
In die Liebe investieren,
wird sich dennoch stets rentieren:
Liebe wächst mit Garantie,
wächst mit Garantie.

Liebe läßt das Leben blühen,
wie Wasser erfrischt sie das Land.
Früchte kann man wachsen sehen,
wenn zwei Menschen sich verstehen.
Liebe kommt aus Gottes Hand,
kommt aus Gottes Hand.

GEWÖHNT UND GEWÖHNLICH

gewöhnt und gewöhnlich,
normal und alltäglich.
Kanten sind abgeschliffen,
Wege sind ausgetreten,
Rollen verteilt,
Reaktionen bekannt.

Wo ist Spannung,
wo ist Strom?
Ein Funke, der knistert,
eine Tat, die erstaunt.
Liebe, die überrascht.
`Daß Du daran gedacht!´

An Liebe gewöhnt,
heißt das schon verwöhnt?
Liebe wird nie zur form.
Ist das nicht enorm? *)
(enorm=ex norm=außerhalb der Norm)

Liebe gilt und Liebe bleibt.
Liebe lebt und Liebe treibt.
Liebe ist verlässlich und konstant.
Liebe ist unberechenbar und ungeahnt.

Danke, Danke, Danke!
Daß Du mich liebst,
Danke für alles, was Du mir gibst.

Ich gebe zurück, das was ich kann.
Ich denke, wir sind ein gutes Gespann.
Ich werde getragen und ich trage auch Dich.
Ich hab dich lieb, so wie Du mich!

Daß unsere Liebe bleibt und daß sie wächst,
Daß ich es neu schätze, daß DU mich erträgst.
Daß wir die Liebe pflegen und sie bewahren,
einander überraschen und mit ihr nicht sparen.

Daß unsere Kinder und andere erkennen,
daß die Liebe uns hält.
Daß wir es fröhlich und gerne bekennen,
wir gehören zusammen, mit Fehlern und Schwächen.
Daß wir in Liebe füreinander brennen,
und uns doch nie an die Liebe gewöhnen.

Das wünsche ich Dir, das wünsche ich uns.
Liebe aus der Quelle, Liebe aus Gott:
Liebe, die frisch und nie abgestanden.
Liebe mit Kraft, Liebe, die fließt!
Liebe, die glaubt und Liebe, die trägt.

Alles Liebe und Gute zum Geburtstag!
Das ist Gottes Segen!

In Liebe!
25.03.1998 (für Ingeborg)

ZUR HOCHZEIT

Zu oft hab ich an Deinem Tisch gesessen
und habe meine Füße unter ihn gezwängt.
Zu oft bin ich bei Dir nun schon gewesen und du hast
mich manchmal gar zum Bleiben noch gedrängt.

Zu oft, als daß ich Dich verlassen möchte,
Du lebst mit mir, und selbst wenn ich mich
wieder an einen guten Sitz gewöhnte:
Mein Leben wäre leer ohne Dich.

Zu viel hast Du in manchem mich verändert und geprägt,
manches Unbekannte mir erst beigebracht.
Zu viel hat Deine Liebe schon erreicht und bewegt,
vieles, woran ich noch nie vorher gedacht.

Zu viel, als daß ich Dich verlassen möchte,
Du lebst mit mir, und selbst wenn ich mich
wieder an meine früh´re Art gewöhnte:
Mein Leben wäre leer ohne Dich.

Zu oft bin ich schon neben Dir gegangen
und hab mich immer wieder neu auf Dich gefreut.
Zu oft hast Du mit Liebe mich umfangen,
deshalb hab ich die Zeit, die ich bei Dir war, nie bereut.

Zu oft, als daß ich Dich verlassen möchte,
Du lebst mit mir, und selbst wenn ich mich
wieder an das Allein-Sein gewöhnte:
Mein Leben wäre leer ohne Dich.

Zu viel hab ich Dir schon von mir erzählt,
und Du hast mich jedesmal geduldig angehört.
Zu viel hab ich Dich schon belastet und gequält,
Dich geärgert und mit viel Unnötigem beschwert.

Zu viel, als daß ich Dich verlassen möchte,
Du lebst mit mir, und auch wenn für Dich
Dein Leben ohne mich einfacher wäre:
Mein Leben wär es nicht, ohne Dich.

Zu sehr sind wir von Gottes Hand getragen und geführt,
ganz bedingungslos und wie wir sind geliebt.
Zu sehr gesegnet trotz so viel Versagen und Schuld,
durch ihn, der uns die Kraft zur Liebe gibt.

Zu sehr, als daß er uns verlassen könnte,
er lebt gewiß, und selbst wenn wir uns,
unabänderlich aneinander gewöhnten:
Unser Leben wäre leer ohne IHN!

(für Ingeborg, meine Frau, 19.05.1984)

ZUM HOCHZEITSJUBILÄUM

Ein Mensch, er hatte es geahnt,
als er der Liebsten eingestand,
daß er sie liebte und sie mochte,
daß sie ihn liebend gern bekochte.

Allein wär´er ein armer Tropf,
die Küche kalt, am Hemd kein Knopf.
Wer würde ihm die Kleider kaufen,
wo könnte er in Ruh verschnaufen?
Wer würd´mit ihm die Sorgen teilen,
wo könnten seine Wunden heilen?

Und nicht zuletzt, ihr lieben Gäst:
Es gäbe heute auch kein Fest.
Es fehlten Kinder und die Enkel
und niemand stellt´ ihn in den Senkel.

So hat er damals recht entschieden
und ist bis heute sehr zufrieden,
mit seiner Wahl, die er getroffen.
Das ist wirklich gut „geloffen!“

So haben sie es gern gewagt
und gegenseitig zugesagt,
einander liebend zu ergänzen;
schließlich hat jeder seine Grenzen.

Was einer nicht kann, fällt dem anderen leicht;
so habt Ihr zusammen Vieles erreicht.
Wo einer noch zögert, sieht der andere weiter.
So ist jeder des andern Begleiter.

An Gottes Hand geht zu dritt getrost weiter.
Er ist wirklich der beste Begleiter.
Der Herr Eures Lebens, der Herr Eurer Zeit.
Herr aller Herren, bis in Ewigkeit.

16 Jahre später: FÜR INGEBORG

zum 25.03.2000

1.) So oft sind wir an unserm Tisch gesessen
und haben Frust und Lust und Wurst gerecht geteilt.
Du hast Salat und ich das Fleisch gegessen,
und so bin ich nach Kilogramm Dir längst vorausgeeilt.

Refr.: So oft, daß wir einander so gewöhnt sind,
daß Vieles selbstverständlich uns erscheint.
Doch gibt's für unsre Ehe nur dann Aufwind,
wenn Gottes Liebe uns bescheint.

2.) So viel hast Du in manchem mich verändert und geprägt,
manches Unbekannte mir erst beigebracht.
So viel hat Deine Liebe schon erreicht und bewegt,
vieles, woran ich noch nie vorher gedacht.
Refr.: So viel, daß wir einander so gewöhnt sind,
…………………………..

3.) So oft bin ich schon neben Dir gegangen
und ich hab mich immer wieder neu auf Dich gefreut.
So oft hast Du mit Liebe mich umfangen,
deshalb hab ich das Ja zu Dir noch keinen Tag bereut.

Refr.: So oft, daß wir einander so gewöhnt sind,
……………………..

4.) So viel hab ich Dir schon von von mir erzählt,
und Du hast mich jedes Mal geduldig angehört.
So viel hab ich Dich schon belastet und gequält,
Dich geärgert und mit viel Unnötigem beschwert.

Refr.: So viel, daß wir einander so gewöhnt sind,
……………………….

5.) So sehr sind wir von Gottes Hand getragen und geführt,
ganz bedingungslos und wie wir sind geliebt.
So sehr gesegnet trotz so viel Versagen und Schuld,
durch ihn, der uns die Kraft zur Liebe gibt.

Refr.: So sehr, daß wir auch IHN schon so gewöhnt sind,
daß Vieles selbstverständlich uns erscheint.
Doch gibt's für unsern Glauben nur dann Aufwind,
wenn Gottes Liebe uns bescheint.


GEDICHTE

(Autor: Joachim Krebs)

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